Beim Renovieren fehlt selten das große Werkzeug. Es fehlt der kleine Schraubendreher zum Entfernen der Abdeckung, das zweite Abklebeband oder genau der Spachtel, den man gerade noch im Keller vermutet hat. Eine kurze Vorbereitung macht aus vielen Unterbrechungen einen ziemlich entspannten Ablauf.
Vorbereitung: erst Platz schaffen, dann anfangen
Abdeckmaterial, Malervlies, Folie und vernünftiges Klebeband gehören genauso zur Ausrüstung wie Rolle und Pinsel. Steckdosen- oder Schalterabdeckungen werden – soweit fachlich und sicher möglich – sauber demontiert oder präzise abgeklebt. Möbel wandern aus dem Arbeitsbereich oder werden vollständig geschützt.
Für kleine Reparaturen an der Wand
Spachtel, Schleifmittel und eine kleine Schale für Spachtelmasse sollten bereitliegen. Alte Dübellöcher, kleine Risse oder Macken lassen sich besser vor dem ersten Farbauftrag erledigen als danach.
- Abdeckfolie oder Malervlies und Abklebeband
- Spachtel und geeignetes Füllmaterial
- Schleifpapier oder Schleifklotz
- Farbrolle, Bügel, Pinsel und Abstreifgitter
- Cuttermesser und Schere
- Schraubendreher und Bit-Set
- Akkuschrauber für Demontage und spätere Montage
- Maßband, Bleistift und Wasserwaage
Werkzeug für die Montage gleich mit einplanen
Nach dem Streichen kommen Lampen, Regale, Leisten oder Möbel oft wieder an ihren Platz. Wer Bohrer, Dübel, Schrauben, Wasserwaage und Akkuschrauber bereits sortiert hat, muss die frisch aufgeräumte Wohnung nicht sofort wieder in ein Werkzeuglager verwandeln.
Nicht zu viel auf einmal
Ein Raum lässt sich sauberer bearbeiten, wenn Vorbereitung, Reparatur, Anstrich und Montage als einzelne Schritte geplant werden. Das ist weniger spektakulär als „alles gleichzeitig“, funktioniert aber meistens wesentlich besser.