Arbeitsschutz klingt schnell nach Baustellenordnung und Vorschriften. In der eigenen Werkstatt ist die Sache viel einfacher: Augen, Ohren, Hände und Atemwege bekommen bei bestimmten Arbeiten ordentlich etwas ab. Ein paar gut ausgewählte Schutzmittel verhindern, dass aus einem kleinen Projekt ein sehr unnötiger Arztbesuch wird.
Schutzbrille: klein, leicht und erstaunlich wichtig
Beim Bohren über Kopf, Schleifen, Trennen, Bürsten oder Arbeiten mit sprödem Material können Späne und Partikel plötzlich in eine völlig andere Richtung fliegen als gedacht. Eine vernünftig sitzende Schutzbrille sollte deshalb so griffbereit sein wie das Werkzeug selbst.
Gehörschutz bei lauten Maschinen
Lärm wird gern unterschätzt, weil er nicht sofort weh tun muss. Winkelschleifer, Sägen und manche Bohrarbeiten können über längere Zeit sehr laut werden. Kapselgehörschutz ist schnell aufgesetzt; passende Stöpsel sind eine kompakte Alternative.
Handschuhe: sinnvoll, aber nicht pauschal
Beim Transport rauer Materialien oder bei vielen Montagearbeiten schützen Handschuhe vor Splittern und scharfen Kanten. Bei rotierenden Maschinen können lose Handschuhe jedoch selbst zur Gefahr werden. Deshalb immer zur konkreten Tätigkeit passend entscheiden.
Auch Ordnung ist Arbeitsschutz
Kabel quer durch den Laufweg, Bohrer zwischen Holzresten und Schrauben auf dem Boden sind banale Unfallquellen. Eine kurze Aufräumrunde vor und nach der Arbeit ist deshalb mehr als Kosmetik.